durch die Wahner Heide um Gut Leidenhausen am Donnerstag, 02.04.2026
Wanderführerin: Marlene Böse
Bilder: Herbert Joerißen
Wir starten unsere Wanderung an Gut Leidenhausen.
Gut Leidenhausen – ein ehemaliger Rittersitz – liegt in Porz-Eil an der Schnittstelle zwischen Köln und dem Naturschutzgebiet Naturschutzgebiet Wahner Heide. Das Erholungsgebiet beherbergt ein Wildgehege mit heimischen Wildtieren. So könnt ihr Rot- und Schwarzwild oder auch Wildschweine dabei beoachten, wie sie durchs Gehege streifen oder auf Nahrungssuche gehen. Eine Greifvogelschutzstation gewährt jeder Menge Greifvögel und Eulen Unterschlupf. Regelmäßig werden hier kranke, verletzte oder junge elternlose Greifvögel sowie Eulen werden hier jährlich eingeliefert. Später werden diese – sofern möglich – wieder frei gelassen. Der Naturspielplatz mit Kleinkindareal, Kletter- und Hangelmöglichkeiten, Schaukeln, Rutsche und Seilbahn liegt direkt am Wald auf einer großen Sandspielfläche. Hier gibt es für Kinder verschiedener Altersgruppen echte Abenteuer zu erleben. Für eine Verschnaufspause bietet sich das Hofcafé im Heideportal an.
Für uns geht es über den Grengeler Mauspfad hinweg in die Wahner Heide. Wir gehen durch bewaldetes Gebiet, in dem wir die unterschiedlich weit entwickelten Pflanzen und Bäume sehen. Nachdem wir die Alte Kölner Straße überquert haben, kommen wir in eine Heidelandschaft. Immer wieder werden wir durch startende Flugzeuge daran erinnert, dass wir uns gleich am Flughafen bewegen. Auf der anderen Seite des Grengler Mauspfads gehen wir zuerst parallel zu den Schienen bevor wir zu Allee der Jahresbäume abbiegen. Hier zeigt uns die Beschilderung, welche Bäume des Jahres hier gepflanzt sind. Es dauert aber noch ein wenig, bis die Bäume in voller Pracht zu sehen sind.
Am Spielplatz vorbei geht es nun zum Wildscheingehege, in dem wir in einiger Entfernung einige der Bewohner erkennen können.
Nun führt uns nur noch ein kurzer Weg teilweise gesäumt von größeren Flächen mit blühenden Buschwindröschen zum Hofcafé und zur Einkehr.
